Montag
Wir sind drei Stunden mit dem Bus gefahren. Es war schön, aber auch anstrengend. Nach der Busfahrt mussten wir noch 30 Minuten mit der Fähre fahren. Danach sind wir 30 Minuten bis zum Camp gelaufen.
Im Camp wurden wir freundlich empfangen. Zum Mittagessen gab es leckere Spaghetti Bolognese. Nach dem Mittagessen sind wir zum Strand gegangen. Wir durften zwar noch nicht schwimmen, aber wir konnten unsere Füße ins Wasser halten – das war schön!
Am Abend haben wir unsere Betten bezogen und uns in den Zelten eingerichtet. Wir haben richtig gut geschlafen, auch wenn die erste Nacht ein bisschen kalt war.
(Alice)
Dienstag
Um 8 Uhr wurden wir geweckt und haben ein leckeres Frühstück bekommen. Danach mussten wir zum ersten Mal unsere Dienste machen. Es gab insgesamt neun verschiedene Dienste im Camp und ich hatte den Dienst „Dokumentation“. Es hat viel Spaß gemacht, die vielen Kinder zu befragen.
Als wir mit den Diensten fertig waren, sind wir ins Dorf gegangen und durften es erkunden. Nach dem Rückweg zum Camp gab es Mittagessen: Kartoffeln mit Spinat. Danach sind wir alle zusammen an den Strand gegangen und haben im Sand gespielt.
(David)
Frage des Tages: Was war das Beste am ersten Tag?
- „Der Strand, weil er sehr schön aussah.“ (Mia, 6d)
- „Freunde im Zelt, weil es cool ist.“ (Mia, 6c)
- „Der Strand wegen des Sonnenuntergangs.“ (Julia, 6d)
- „Die Fähre, weil die Fahrt Spaß gemacht hat.“ (Hermine, 6d)
Interview des Tages – Bene (ehrenamtliche Küchenhilfe)
1. Macht es Spaß, während einer Klassenfahrt zu arbeiten?
Ja, auf jeden Fall.
2. Wie ist es, für so viele Kinder zu kochen?
Es macht Spaß, für so viele Kinder zu kochen.
3. Wie lang war deine Anreise?
Zwei Stunden mit dem Auto, 30 Minuten mit der Fähre.
4. Wie oft warst du schon hier?
Einige Male.
5. Welches Gericht kochst du am liebsten?
Die legendären Pizzabrötchen.
Mittwoch
Am Mittwoch sind wir wieder zum Strand gegangen. Morgens haben die Klassen 6a und 6b eine Wattwanderung gemacht, während die 6c und 6d auf dem Spielplatz waren. Nach dem Watt wurden wir in einer „Waschstraße“ saubergemacht.
Am Nachmittag durften wir endlich schwimmen – das hat richtig viel Spaß gemacht! Die meisten haben außerdem Volleyball gespielt.
Am Abend haben wir gegrillt, das war unser Highlight des Tages. Danach hat Frau Weßling uns noch eine Geschichte vorgelesen.
(Merle)
Frage des Tages: Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?
- „Zum Strand gehen.“ (Lena, 6b)
- „Zeit mit allen zu verbringen.“ (Frau Menke, 6c)
- „Volleyball!“ (Mia, 6a)
- „Strand.“ (Marina, 6c)
- „Schaukeln.“ (Enna, 6b)
Interview des Tages – AC (ehrenamtliche Küchenhilfe)
1. Macht es Spaß, auf der Klassenfahrt zu arbeiten?
Ja.
2. Wie ist es, für so viele Kinder zu kochen?
Anstrengend, aber es macht auch Spaß.
3. Wie lang war deine Anreise?
Vier Stunden.
4. Wie oft warst du schon hier?
Ungefähr 30 Mal.
5. Welches Gericht kochst du am liebsten?
Gyros mit selbstgebackenem Fladenbrot, selbstgemachtem Krautsalat und
selbstgemachtem Tsatsiki.


Donnerstag
Am Donnerstag waren die 6c und die 6d im Watt. Es war sehr matschig, und wir haben viele kleine Krebse gesehen.
Zum Mittagessen gab es Gegrilltes. Danach sind wir noch einmal zum Strand gegangen und durften sogar schwimmen! Am Abend haben wir schon unsere Sachen gepackt. Zum Abschluss gab es eine Disco, bei der jedes Zelt sogar zwei Lieder aussuchen durfte – das war richtig cool.
(Merle)
Frage des Tages: Was ist dein Lieblingsort auf Baltrum?
- „Der Fußballplatz.“ (Thea, 6b)
- „Der Basketballplatz!“ (Tymon, 6c)
- „Das Zelt.“ (Hermine, 6d)
- „Der große Turm.“ (Fria, Team)
Interview des Tages – Dennis (ehrenamtliche Küchenhilfe)
1. Macht es Spaß, auf der Klassenfahrt zu arbeiten?
Ja, es macht Spaß, weil wir ein ganz tolles Team sind.
2. Wie ist es, für so viele Kinder zu kochen?
Es ist super und man kann viel ausprobieren.
3. Wie lang war deine Anreise?
Von Hamburg mit dem Auto 3 Stunden und 30 Minuten plus 30 Minuten Fähre.
4. Wie oft warst du schon hier?
Insgesamt ca. 23 Mal.
5. Welches Gericht kochst du am liebsten?
Bolognese, Erbseneintopf und Hühnerfrikassee.
Freitag
Am Freitag mussten wir ganz früh frühstücken, schon um 8:30 Uhr. Danach haben wir unsere Sachen gepackt und sind zur Fähre gelaufen. Sie fuhr um 12:30 Uhr ab.
Die Rückfahrt hat auch Spaß gemacht, aber sie war ein bisschen anstrengend: 30 Minuten Fähre und dann vier Stunden Busfahrt, weil wir im Stau standen. Einige wären gerne noch länger geblieben, aber wir waren auch froh, nach Hause zu kommen.
Als wir wieder an der Schule ankamen, mussten alle beim Ausladen der Koffer helfen. Es war eine wunderschöne Klassenfahrt – schade, dass sie so schnell vorbei war!
(Alice)
Frage des Tages: Was war das Beste an der Klassenfahrt?
- „Mit Freunden chillen.“ (Fiete, 6c)
- „Die Fähre.“ (Janos, 6c)
- „Das Wetter.“ (AC, Team)
- „Zum Strand gehen.“ (Nikita, 6a)
- „Die Schüler, weil so gute Stimmung war.“ (Frau Kettmann, 6b)
- „Die Wattwanderung.“ (Luca, 6b)
Alice (6c), David (6c), Jeremy (6d), Lasse (6b), Merle (6c), Tess
Anmerkung der Redaktion: Die Klassen- bzw. Jahrgangsfahrten nach Baltrum werden an unserer Schule seit mehr als 20 Jahren angeboten, weil unsere Lehrkraft Tina Weßling ehrenamtlich für die Jugendbildungsstätte der Niedersächsischen Turnerjugend tätig ist und diese seit 2010 leitet. Das Zeltlager auf Baltrum ist eine Art „Schlüsselherberge“ – es gibt keinen Hausmeister oder Reinigungskräfte, vielmehr ist die Gruppe verantwortlich für das Wohlbefinden auf dem Campgelände. Schüler und Lehrer sind in doppelwandigen Großraum-Zelten (mit Holzfußböden und Matratzen) untergebracht und sorgen tagtäglich selbst dafür, dass alles sauber und ordentlich ist. Unterstützt wird die Schule bei jeder Fahrt von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich um die Verpflegung kümmern. Ein kompetentes Team aus Baltrum-Freunden, ehemaligen Kollegen, Eltern oder auch Schülern bereichert die Fahrt „kindgerecht kulinarisch“.
Text: Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 7, Menke
Fotos: Menke