Die ganze Schulgemeinschaft auf Exkursion am GSW-Tag

 Und das waren die Ziele des diesjährigen GSW-Exkursionstages: 

Jg. 5: Natur- und Umweltkunde sowie Planetarium im Museum am Schölerberg in Osnabrück

Wie im vergangenen Jahr machten sich unsere 5. Klassen auf nach Osnabrück ins Museum am Schölerberg und ließen sich von der modernen Mitmach-Ausstellung sowie der Vorführung des Weltalls mit den Sternenbildern am Nachthimmel im Planetarium in ganz andere Welten entführen als gewöhnlich in der Schule.

Pünktlich zu 9.15 Uhr wurden unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler mit dem Bus zum Museum am Schölerberg gefahren, wo Klassen 5a und 5b direkt nach dem Wegpacken von Jacken und Taschen ins Planetarium durften. Klassen 5c und 5d starteten währenddessen in der Museums-Ausstellung eine Reise durch die Zeit in Form einer Museumsrallye. Nach einer knappen Stunde und einer Frühstückspause wurden die Rollen getauscht.

GSW 5 1Für die meisten Schülerinnen und Schüler war es der erste Besuch in einem Planetarium. Dementsprechend war die Begeisterung für die Technik, aber vor allem für die großartigen Bilder des Sternenhimmels, der Sternenbilder, unserer Galaxie sowie des gesamten Weltalls in der sechs Meter hohen Kuppel ein tolles Erlebnis.

GSW 5 3Bei der Museumsrallye waren 20 Fragen zu meistern zu den vielseitigen Themen der Ausstellung. Zur Beantwortung der Fragen musste man genau lesen und klug die richtigen Wege und Ausstellungsstücke zu den Antworten finden. Mal ging es um Planeten und das Erdinnere, dann um den sehr ähnlichen Zellaufbau aller Lebewesen der Erde, um Wetter und Klima, Wasserverbrauch zur Herstellung einer einzelnen Schokolade und vieles mehr. 

Gut zufrieden ging es um 12 Uhr zurück nach Ankum - mit der Empfehlung, dass auch die kommenden 5. Klassen am nächsten GSW-Tag unbedingt das Museum am Schölerberg besuchen sollten!

Jg. 6: Ein Tag auf den Spuren unserer Geschichte in Kalkriese

Kalkriese 1Der sechste Jahrgang unserer Schule begab sich auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: Ziel war das Gelände der berühmten Varusschlacht im Museum und Park Kalkriese. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler ein erlebnisreicher Tag rund um Römer und Germanen.

Im Rahmen des Programms „Auf den Spuren von Römern und Germanen“ erkundeten die Klassen das weitläufige Außengelände und tauchten tief in die Geschichte ein. Besonders beeindruckend war die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und die damaligen Ereignisse besser nachzuvollziehen. Geschichte wurde hier nicht nur erzählt, sondern hautnah erlebbar gemacht.

Ein echtes Highlight war das Ausprobieren historischer Kleidung: Die Schülerinnen und Schüler konnten in die Rolle römischer Legionäre und germanischer Krieger schlüpfen.

Kalkriese 3Im Museum sorgte vor allem das neueste Exponat für große Begeisterung – der römische Schienenpanzer. Die aufwendig gestaltete Rüstung vermittelte eindrucksvoll, wie sich ein Soldat der römischen Armee gefühlt haben muss.

Darüber hinaus erhielten die Kinder spannende Einblicke in das Leben und den Alltag von Römern und Germanen. Wie unterschieden sich ihre Lebensweisen? Welche Ausrüstung nutzten sie? Wie haben sie sich versorgt?

Durch anschauliche Erklärungen und praktische Erfahrungen wurde das Wissen nachhaltig vermittelt.

Am Ende des Tages kehrten die Schülerinnen und Schüler mit vielen neuen Eindrücken und Geschichten im Gepäck zurück. Die Exkursion nach Kalkriese hat gezeigt, wie lebendig und faszinierend Geschichte sein kann – ein Ausflug, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.

Jg. 7: Mit 100 Personen im Universum in Bremen

Jahrgang 7 war mit 100 Personen im Universum in Bremen. Die Anfahrt erfolgte über die Nordwestbahn ab Rieste. Besonders aufregend war das Umsteigen am Hauptbahnhof in die S-Bahn zum Universum (völliges Chaos, aber gekonnt gemanagt).

Im Universum erhielten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Einführung per Video und konnten dann alleine die Ausstellung zu den Themen Natur - Mensch - Technik besuchen.

Vieles animierte die Jugendlichen zum Mitmachen: das Erdbebensofa, Eyetracker oder das Körperpuzzle...  Die Zeit verging wie im Flug. 

Jg. 8: Besuch des Industriemuseums in Lohne bzw. des Tuchmachermuseums in Bramsche

Die Klassen 8a, 8c und 8e besuchten am GSW-Tag das Lohner Industriemuseum.

Jg. 8 Lohne 1Die Anreise mit dem Zug mit Start in Rieste gestaltete sich unkompliziert und alle mussten nur eine Straße überqueren, um zum Museum zu gelangen.

Dort wurde schon die Tür aufgehalten und es ging sofort los. Jede Klasse erhielt eine 90-minütige Führung, die sich über die drei Etagen des Museums erstreckte.

IndustriemuseumDabei erfuhren die Jugendlichen, dass die Lohner Bevölkerung schon vor 200 Jahren sehr modernes wirtschaftliches Denken an den Tag legte. Wenn der entwickelte Industriezweig nicht mehr rentabel war, z.B. die Herstellung von Schreibwerkzeug aus Gänsefedern, suchte man sich etwas anderes.

So wurde in Lohne im Laufe der Zeit Zigarren, Malerquasten und -pinsel und Korken fabriziert, bis schließlich die jetzt erfolgreiche Kunststoffproduktion entwickelt wurde. Die Lohner Unternehmer handelten höchst innovativ und in ihren Geschäftsbeziehungen international.

Schließlich wurde für alle noch eine Dampfmaschine gestartet und deren Funktion erläutert.

Danach blieb noch eine halbe Stunde Zeit, um auf eigene Faust Stationen genauer anzusehen oder spielerisch verschiedene „Maschinen“ auszuprobieren.

Tuchmacher 1Die Klassen 8b und 8d begannen den Exkursionstag mit einer Zugfahrt von Bersenbrück nach Bramsche, um dort dem Tuchmachermuseum einen Besuch abzustatten. 

Hören, Riechen, Fühlen... auch in Bramsche wurde Geschichte lebendig! Über 400 Jahre haben die Tuchmacher auf dem Mühlenort gesponnen, gewebt, gefärbt und gewalkt. In der lebendigen Atmosphäre einer historischen Tuchfabrik produzieren noch heute erfahrene Techniker und Tuchmachermeister an über 100 Jahre alten Textilmaschinen flauschige Wolldecken.

Tuchmacher 2Die beiden Klassen, die im Bramscher Tuchmachermuseum waren, erlebten eine Art Zeitreise von den Anfängen der Tuchmachergeschichte an der Hase bis hin zur Industrialisierung. Auch hier durfte angefasst und ausprobiert werden. Alle zeigten sich sichtlich beeindruckt von den raffinierten und zum Teil sehr lautstarken Maschinen und den spannenden Geschichten rund um die Herstellungsprozesse von der Schafschur bis zum fertigen Flauschtuch. 

Jg. 9: Besuch bei der Meyer Werft in Papenburg

Der Jahrgang 9 unserer Schule nahm gemeinsam mit seinen Lehrkräften an der Exkursion teil und fuhr zur Meyer Werft nach Papenburg. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den Bau moderner Kreuzfahrtschiffe sowie in technische Abläufe und Berufsmöglichkeiten auf der Werft.

MeyerwerftNach der Anreise mit dem Bus begann die Führung im Besucherzentrum. Anschließend besichtigte die Gruppe das Besucherzentrum und die großen Schiffbauhallen, in denen aktuell zwei Schiffe entstehen. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler anschauliche Erklärungen durch fachkundige Guides.

Meyerwerft neuDie Exkursion war für alle Beteiligten eine interessante und lehrreiche Erfahrung. Besonders beeindruckend waren die Größe der Schiffe sowie die moderne Technik.

 

 

 

Jg. 10: Lernen am historischen Ort – Exkursion nach Esterwegen

Der 10. Jahrgang der August-Benninghaus-Schule unternahm am GSW-Tag einen Ausflug zur Gedenkstätte Esterwegen. Ziel der Exkursion war es, sich intensiver mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem System der Konzentrationslager auseinanderzusetzen.

GSW 10Zu Beginn hörten die Schüler/innen einen informativen Vortrag, der grundlegende Einblicke in das nationalsozialistische Deutschland sowie die Geschichte der Emslandlager vermittelte.

Nach einer kurzen Pause folgte der Besuch der Ausstellung. Dort arbeiteten die Jugendlichen in kleinen Gruppen mit Arbeitsbögen, recherchierten zu einzelnen Häftlingen und setzten sich intensiv mit deren Schicksalen auseinander.

Im Anschluss erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Außengelände der Gedenkstätte. Dabei konnten sie sich einen persönlichen Eindruck von den historischen Orten verschaffen und das zuvor Gelernte vertiefen.

Der Ausflug bot eine eindrucksvolle Möglichkeit, Geschichte vor Ort zu erleben und sich aktiv mit den Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft auseinanderzusetzen.

Text: Friesen, Relker, Strating, Terstegge, Wengh, Wessling

Fotos: Bergmann, Cassing, Friesen, Hardinghaus, Kettmann, Strating, Terstegge, Wengh, Wessling